Die KI-Suche fängt an, KI-Texte (zum Beispiel bei LinkedIn) zu ignorieren. Ich habe erst einmal herzlich gelacht – es ergibt aber komplett Sinn. Warum? Weil die AI-Crawler die Einschränkungen ihrer AI-Schreibassistenz-Kolleg:innen sehr genau kennen.
Warum KI-Crawler KI-Texte aussortieren
Erhebungen der entsprechenden Agenturen in meiner aktuellen Recherche zeigen, die Visibility der AI-generierten Texte geht offenbar bis zu 60 % zurück, z. B. bei LinkedIn-Artikeln. Inzwischen werden deshalb oft Posts von den Crawlern bevorzugt. Die seien meist individuell erstellt und beinhalteten originelle und originäre Gedanken.
Wo KI-Texte passen und wo nicht
Deshalb gilt: immer überlegen, wo man im Unternehmen, insbesondere im Marketing oder der PR, besser doch eigene Texte einsetzt.
- Wo es um Masse statt Klasse oder schnell Inhalte zusammenfassen und rüberbringen geht: passt oft KI-generierter Text.
- Als Recherche-Tool dafür sowieso.
Wo nicht, meine Einschätzung: weiterhin Gehirn anwerfen und die Tastatur – hier brauchen Unternehmen und Selbständige Neues, Durchdachtes, originelle und originäre Gedanken in ihren Texten und Bildern. Sonst kann man sich den Output auch ganz sparen.
Fazit: Texten ist nicht tot
Auch die KI-generierten Pressemitteilungen etc., die ich bislang gesehen habe, waren richtig schlecht und lieblos standardisiert. Warum soll eine Redaktion darauf Zeit und Platz verschwenden? Oder der KI-Suchcrawler darauf zurückgreifen, wenn er die Standardisierung erkennt?
KI-generierte b2b-Werbemessages fallen sogar in der Inbox, was mich richtig nervt, und auch auf LinkedIn inzwischen richtig negativ mit immer dem gleichen Verkaufsdreh auf.
Wie so oft im Leben .. KI für Texte nutzen? „Es kommt darauf an“. Insbesondere darauf, ob der oder die sie nutzt, weiß, was er oder sie tut.